action pro colombia

action pro colombia e.V. ist eine Initiative, die 1988 von Christ*innen im Bistum Aachen gegründet wurde. Ziel war damals - und ist es auch heute noch - die Parteinahme zugunsten der benachteiligten Bevölkerung in Kolumbien sowie unsere Anteilnahme mit Opfern von Gewalt und Menschenrechtsverletzungen.
Heute verstehen wir uns als interreligiöse und internationale Gemeinschaft mit Mitgliedern auf der ganzen Welt. Gemeinsam mit unseren Partner*innen vor Ort setzen wir uns für Frieden und soziale Gerechtigkeit in Kolumbien ein.

In unserer Öffentlichkeitsarbeit informieren wir über die Lebenssituation der Menschen in Kolumbien. Täglich werden dort Menschen bedroht, vertrieben und ermordet. 99 Prozent der Fälle bleiben in der Straflosigkeit.

Trotz der Bedrohungen gibt es unzählige Menschen, die sich friedlich und teilweise seit Jahrzehnten für bessere Lebensbedingungen und soziale Gerechtigkeit in Kolumbien einsetzen. action pro colombia zeigt sich mit ihnen solidarisch und unterstützt sie finanziell und ideell bei ihrer wichtigen Arbeit.

Laden Sie hier unser Faltblatt herunter:

  action-pro-colombia-Faltblatt 2022 - 665 kB

Frieden ist harte Arbeit, kein Geschenk. Bemaltes Tuch aus dem Chocó. Foto: Diözese Quibdó. Kolumbien

Frieden ist harte Arbeit, kein Geschenk. Bemaltes Tuch aus dem Chocó. Foto: Diözese Quibdó. Kolumbien

Solidarität konkret

Die Übermittlung unserer Hilfe geschieht durch direkten und persönlichen Kontakt mit unseren Partner*innen vor Ort in Kolumbien, die diese dann entsprechend umsetzen. Rund eine Million Euro Spendengelder konnten wir unseren Partnern seit der Gründung unserer Initiative 1988 zur Verfügung stellen.

Gemeinsam mit anderen Menschenrechtsorganisationen bemühen wir uns im Rahmen politischer Lobby-Arbeit durch internationale Beobachtung, Begleitung und Stellungnahme, Schutz für bedrohte Bevölkerungsgruppen und deren Führungspersönlichkeiten zu erreichen.

Generalstreik 2021 in Kolumbien: Menschen demonstrieren gegen eine geplante Steuerreform u.a. Foto: Roberto Cuero, Guapi, Kolumbien.

Generalstreik 2021 in Kolumbien: Menschen demonstrieren gegen eine geplante Steuerreform u.a. Foto: Roberto Cuero, Guapi, Kolumbien.

In diesen Regionen sind wir tätig

  • Tumaco - Nariño
  • Guapi, López de Micay, Timbiquí - Cauca
  • Quibdó - Chocó
  • José de Apartadó
  • Cali
  • Bogotá
  • Belén de los Andaquiés - Caquetá
Wir schützen Amazonien! - Eine Einladung von Frauen in Caquetá, Biodiversität und den Lebensraum zu schützen. Foto: Alirio José González, Belén, Kolumbien

Wir schützen Amazonien! - Eine Einladung von Frauen in Caquetá, Biodiversität und den Lebensraum zu schützen. Foto: Alirio José González, Belén, Kolumbien

Gründung und Entwicklung des Vereins

Durch ein erstes Projekt unserer älteren Initiative „Aktion Friedensdorf – Kinder in Not e. V. Mönchengladbach“ in Kolumbien entstand 1977 unsere Verbindung in dieses südamerikanische Land. Durch unsere daraus folgenden verschiedenen Kolumbien-Reisen während der 80er Jahre gewannen wir Einblick in die politische Situation des Landes: starke soziale Spannungen und große Gewaltentwicklung durch Guerilla-Bewegung und Paramilitärs; Kolumbien hatte damals eine der höchsten Mordraten weltweit. Die Kirche Kolumbiens – überwiegend stark konservativ geprägt – stand an der Seite der Machthaber. Allein CINEP, das Volksbildungs- und Forschungswerk der Jesuiten nahm Partei für die Armen und Bedrängten.

Das Projekt der Partnerschaft des Bistums Aachen mit Kolumbien sah der hierfür bischöflich beauftragte Prälat als seine Berufung zur ausschließlichen Kontaktpflege mit den – mehrheitlich konservativen – Bischöfen Kolumbiens. Gespräche mit Bischof Klaus Hemmerle führten zu dessen Zusage, auf Änderung dieser eindeutig fragwürdigen Praxis zu drängen. Zu unserer Enttäuschung mussten wir jedoch erleben, dass der Bischof sich gegenüber seinem beauftragten Prälaten nicht durchzusetzen vermochte. Aus dieser Enttäuschung erwuchs unser Entschluss, durch die Gründung des Vereins – trotz großer Widerstände aus dem Bistum – zu versuchen, das in unseren Kräften stehende zur Stärkung der Menschenrechtsarbeit in Kolumbien beizutragen.

Am15. September wurde der Verein in Aachen mit 15 Mitgliedern gegründet.


Gründung und Entwicklung des Vereins

Durch ein erstes Projekt unserer älteren Initiative „Aktion Friedensdorf – Kinder in Not e. V. Mönchengladbach“ in Kolumbien entstand 1977 unsere Verbindung in dieses südamerikanische Land. Durch unsere daraus folgenden verschiedenen Kolumbien-Reisen während der 80er Jahre gewannen wir Einblick in die politische Situation des Landes: starke soziale Spannungen und große Gewaltentwicklung durch Guerilla-Bewegung und Paramilitärs; Kolumbien hatte damals eine der höchsten Mordraten weltweit. Die Kirche Kolumbiens – überwiegend stark konservativ geprägt – stand an der Seite der Machthaber. Allein CINEP, das Volksbildungs- und Forschungswerk der Jesuiten nahm Partei für die Armen und Bedrängten.

Das Projekt der Partnerschaft des Bistums Aachen mit Kolumbien sah der hierfür bischöflich beauftragte Prälat als seine Berufung zur ausschließlichen Kontaktpflege mit den – mehrheitlich konservativen – Bischöfen Kolumbiens. Gespräche mit Bischof Klaus Hemmerle führten zu dessen Zusage, auf Änderung dieser eindeutig fragwürdigen Praxis zu drängen. Zu unserer Enttäuschung mussten wir jedoch erleben, dass der Bischof sich gegenüber seinem beauftragten Prälaten nicht durchzusetzen vermochte. Aus dieser Enttäuschung erwuchs unser Entschluss, durch die Gründung des Vereins – trotz großer Widerstände aus dem Bistum – zu versuchen, das in unseren Kräften stehende zur Stärkung der Menschenrechtsarbeit in Kolumbien beizutragen.

Am15. September wurde der Verein in Aachen mit 15 Mitgliedern gegründet.

Nach einem Wechsel 

action pro colombia e.V.
Erzbergerstr. 84
41061 Mönchengladbach

Tel: +49 216144224
E-Mail: action-pro-colombia@ewf-mg.de
https://action-pro-colombia.org

action pro colombia e.V. ist vom Finanzamt Mönchengladbach als gemeinnützig anerkannt. Wir stellen abzugsfähige Zuwendungsbestätigungen aus. Unsere Arbeit erfolgt ehrenamtlich. Bei nur 2% Verwaltungskosten fließen 98% unserer Einnahmen unseren Partner*innen in den Regionen zu.