August 2026: Spendenaufruf für Erdbebenopfer in Kolumbien

  

Spendenaufruf Kolumgien

Unbedingt vormerken: Begegnungen mit Gästen aus Kolumbien im September 2026

¿Quo vadis, Colombia?

Kolumbiens Kurs nach den Präsidentschaftswahlen

Unter diesem Motto steht die diesjährige Partnerschaftswoche Aachen – Kolumbien. Denn bei der Stichwahl zur Präsidentschaftswahl mit für kolumbianische Verhältnisse hoher Wahlbeteiligung (knapp 2/3 der Wahlberechtigten) hat eine knappe Mehrheit (0,9 % der Stimmen mehr) den rechtspopulistischen und stark polarisierenden Politik-Neuling, Juristen und Unternehmer Abelardo de la Espriella zum neuen Präsidenten gewählt.

Was wird seine Ankündigung einer harten Hand bedeuten

• für die Fortsetzung von Projekten des linksgerichteten Vorgängerpräsidenten Petro, v. a. im Bereich sozialer Sicherungen,

• für die weitere Umsetzung des 2016 unter Präsident Santos mit der FARC-Guerilla geschlossenen Friedensvertrags

• für die dringend erforderliche Überwindung der nach wie vor herrschenden Gewalt und der großen sozialen Unterschiede, die sich – vor allem in den Randregionen des Landes - meist entlang ethnischer Zugehörigkeit widerspiegeln und v. a. Schwarze und indigene Bevölkerungsgruppen benachteiligen?

Im Rahmen der Partnerschaftswoche werden fünf Bischöfe aus Kolumbien zu Gast sein:

• Monseñor Franklin Misael Betancourt, seit Oktober 2025 Bischof von Tumaco

• Monseñor Alfonso García López, seit Juni 2025 Apostolischer Vikar von Guapi, zweiter zum katholischen Bischof geweihter Afrokolumbianer

• Monseñor Arnulfo Moreno Quiñonez, seit Mai 2026 Weihbischof in Cali, dritter zum katholischen Bischof geweihter Afrokolumbianer

• Monseñor John Mario Mesa Palacio, seit Dezember 2025 Apostolischer Vikar von Leticia

• Monseñor Jesús Alberto Torres Ariza, seit November 2025 Bischof von San José del Guaviare

Begleitet werden die Bischöfe von Claudia Witgens, die seit Ende der 1990er Jahre in Kolumbien lebt und dort seit Dezember 2022 als Fachkraft des Bistums Aachen für Begleitung und Entwicklung der Partnerschaftsarbeit in Kolumbien arbeitet.

In Mönchengladbach können Sie den Gästen aus Kolumbien an zwei Terminen begegnen. Denn seit vielen Jahren unterstützen sowohl action pro colombia e. V. als auch der befreundete Verein Aktion Friedensdorf – Kinder in Not e. V. Mönchengladbach Projekte in Guapi und Tumaco, zeitweise auch in Cali.

Zu beiden Terminen laden wir alle Interessierten sehr herzlich ein:

Die Eröffnungsmesse der Partnerschaftswoche findet am Sonntag, 20.9. um 10.00 Uhr in St. Maria Rosenkranz, Eickener Str. 60, 41061 Mönchengladbach statt. Beide NGOs werden sich an der Messe beteiligen.

Für Montag, 21.9. um 18.30 Uhr laden Aktion Friedensdorf – Kinder in Not e. V. Mönchengladbach und action pro colombia e. V. zu Begegnung und Austausch ins Eine-Welt-Informationszentrum Mönchengladbach, Erzbergerstr. 84, 41061 Mönchengladbach. Der Bischof von Tumaco, der Apostolische Vikar von Guapi, und der Weihbischof in Cali werden über die aktuelle Situation in der Pazifikregion berichten, während die beiden NGOs den kolumbianischen Gästen ihre Projekte vorstellen werden. Abschließend gibt es einen Imbiss. Zur besseren Planbarkeit bitten wir um Anmeldung unter action-pro-colombia@ewf-mg.de

Bei Interesse an Hintergrundinformationen oder weiteren Aktivitäten innerhalb der Partnerschaftswoche empfehlen wir, die Homepage des Bistums Aachen zu besuchen: kolumbienpartnerschaft.de

Die Stelzenläufer des Jugendzentrums Centro  Afro Juvenil in Tumaco ziehen durch ihren Stadtteil.

Die Stelzenläufer des Jugendzentrums Centro Afro Juvenil in Tumaco ziehen durch ihren Stadtteil.

Einladung zur Mitgliederversammlung am 30.5.2026

Zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung laden wir alle Mitglieder sehr herzlich ein. Auch neue Interessierte an der von uns unterstützten Menschenrechtsarbeit in Kolumbien sind herzlich willkommen.

Im Anschluss an den offiziellen Teil werden wir das Projekt COCOAUCA in Guapi näher kennenlernen. Der Vorsitzende des Vereins Orlando Pantoja wird uns bei einer Zoomkonferenz die dortige Menschenrechtsarbeit vorstellen. COCOCAUCA arbeitet unter schwierigsten Bedingungen, denn Guapi zählt zu den am stärksten von Gewalt betroffenen Regionen Kolumbiens. Gleichzeitig wurde der Küstenstreifen am Pazifik von der Politik in aller Regel völlig vernachlässigt. Die Bevölkerung besteht fast ausschließlich aus Afrokolumbianern.

COCOCAUCA hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bedrohungen, Ermordungen und Vertreibungen vonseiten der verschiedenen Gewaltakteure öffentlich zu machen. Dies wiederum bringt die Mitarbeiter von COCOCAUCA immer wieder selbst in Gefahr. Außerdem besteht ein wesentlicher Teil der Arbeit von COCOCAUCA in der Stärkung der Identität der Afrokolumbianer und der Bewahrung traditionellen Wissens.

Wir treffen uns 

im Eine-Welt Informationszentrum auf der Erzbergerstraße 84, 41061 Mönchengladbach. 

Die Veranstaltung beginnt um 15.00 Uhr und wird etwa bis 17.30 Uhr dauern.

Herzlich willkommen! Un bienvenido cordial!

Flusskarawane: Immer wieder veranstaltet COCOCAUCA öffentlichkeitswirksame Aktionen, um sich für Frieden in der Region einzusetzen.

Flusskarawane: Immer wieder veranstaltet COCOCAUCA öffentlichkeitswirksame Aktionen, um sich für Frieden in der Region einzusetzen.

action pro colombia e.V.
Erzbergerstr. 84
41061 Mönchengladbach

Tel: +49 216144224
E-Mail: action-pro-colombia@ewf-mg.de
https://action-pro-colombia.org

action pro colombia e.V. ist vom Finanzamt Mönchengladbach als gemeinnützig anerkannt. Wir stellen abzugsfähige Zuwendungsbestätigungen aus. Unsere Arbeit erfolgt ehrenamtlich. Bei nur 2% Verwaltungskosten fließen 98% unserer Einnahmen unseren Partner*innen in den Regionen zu.